Mediation
Lass uns mal drüber reden ...
Seit Januar 2003 gibt es an unserer Schule das Projekt „Mediation“.
Diese Seite soll dazu dienen, Sie und Ihre Kinder über die Arbeit zum Thema „Mediation „ an unserer Schule zu informieren, damit auch Sie das vorhandene Angebot nutzen können.
Was ist eigentlich Mediation?
Das Wort Mediation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Vermittlung.
Es wird heute für ein Verfahren der Konfliktlösung verwendet, das in den 60er und 70er Jahren in den USA entwickelt wurde.
Der Mittler zwischen zwei Konfliktparteien wird Mediator genannt. Er ist der unparteiische Dritte und hilft den Konfliktparteien, eine einvernehmliche Lösung ihrer Probleme zu finden
Dies tut er nicht, indem er ihnen sagt, was richtig oder falsch ist, er gibt keine Lösung vor.
Er versucht durch gezieltes Fragen, intensives Zuhören und Widerspiegeln/ Wiederholen der wichtigsten Details eines Konflikts, bei den Konfliktparteien Verständnis füreinander zu entwickeln und unterstützt sie dabei, eigene Lösungen zu finden.
Diese sind dann meist viel Erfolg versprechender als Lösungsvorschläge von anderen.
Die Mediatoren sowie die Konfliktparteien verpflichten sich zur Verschwiegenheit (Schweigepflicht), so dass alles Besprochene vertraulich bleibt.
Mediation an der Goethe-Oberschule
In den letzten Jahren wurden in speziellen Kursen Schüler(innen) zu Schüler-Mediatoren ausgebildet. Im Rahmen der Mediations-AG finden regelmäßig Fortbildungen für die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen statt.
Zudem haben wir für die 7., 8. und 9. Klassen Patenschaften eingerichtet. Je zwei Schüler-Mediatoren sind einer Klasse als Gesprächspartner zugeordnet, an die sich die Schüler jederzeit, wenn Probleme auftauchen, wenden können. Die ausgebildeten Schüler werden von Fr. Helweg-Schäfer, Fr. Sand-Heidinger und Fr. Richter betreut. Sie können sich jederzeit auch an uns wenden.
Fr. Helweg-Schäfer Tel.: 8051715
Fr. Sand-Heidinger Tel.: 7114610
Fr. Richter Tel.: 84728660
Was passiert, wenn sich jemand (Schüler, Eltern, Lehrer) an uns wendet?
- Man erzählt seinen Ärger (und findet Zuhörer, was manchmal auch schon hilft).
- Die Mediatoren (wir arbeiten meist zu zweit) informieren den Konfliktpartner und bitten um ein Gespräch.
- Falls der Konfliktpartner einwilligt, gibt es ein gemeinsames Gespräch mit den Mediatoren. (Hier ist es manchmal nicht zu vermeiden, dass der Termin für den einen oder anderen in der Unterrichtszeit liegt, allerdings nur in Absprache und mit der Einwilligung der Lehrkraft !!!)
Es kommt auch vor, dass mehrere Gespräche notwendig sind, um eine Konfliktlösung zu erarbeiten, z.B. wenn sich ein Konflikt über Wochen und Monate aufgebaut hat. - Die Lösung, auf die sich die Konfliktpartner geeinigt haben, wird in einem Vertrag festgehalten und ca. 14 Tage später überprüft (im Nachgespräch).
- Nachgespräch: Falls der Vertrag nicht eingehalten wurde, kommt es zu einem weiteren Mediationsgespräch, um den verbleibenden Ärger, der zum Vertragsbruch führte, zu bereinigen.
Meist ist nur ein kurzes Nachgespräch nötig, da die von den Konfliktpartnern gemeinsam gefundenen Lösungen wirklich gut und auf Dauer funktionieren.
Die zuständigen Paten der jeweiligen Klassen entnehmen Sie bitte der Info-Tafel im Erdgeschoss, bzw. dieser Liste.
| 7a | Tim Henning (1. Sem.) | Roman Uzun (1. Sem.) |
| 7b | Florian Vogt (3.Sem) | Tim Czjek (3.Sem) |
| 7c | Franziska Perbey (1. Sem.) | Helene Rehm (1. Sem.) |
| 7d | Hanna Fuhrmann (1. Sem.) | Tanja Mages (1. Sem.) |
| 8a | Anthea Lubig (1. Sem.) | Larah Leege (1. Sem.) |
| 8b | Tanja Mages (1. Sem.) | Hanna Fuhrmann (1. Sem.) |
| 8c | Helene Rehm (1. Sem.) | Benjamin Zimmermann (1. Sem.) |
| 8d | Tim Czjek (3.Sem) | Roman Uzun (1. Sem.) |
| 9a | Tim Henning (1. Sem.) | Larah Leege (1. Sem.) |
| 9b | Hanna Fuhrmann (1. Sem.) | Tanja Mages (1. Sem.) |
| 9c | Franziska Perbey (1. Sem.) | Helene Rehm (1. Sem.) |
| 9d | Anthea Lubig (1. Sem.) | Larah Leege (1. Sem.) |
Mit freundlichen Grüßen verbleibt Ihre C. Richter
18.02.2012 Rudern
